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Singularity
Verfasst von Christoph "Sicarius" Hofmann
Am 01.07.2010 um 00:00
Kategorien: Spiele, Tests, GamersGlobal
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Momentan ist es echt zu warm zum Denken und trotzdem ist gestern wie angekündigt ein neuer Artikel von mir bei GamersGlobal online gegangen:
Test zu Singularity - Ein Spiel, von dem man im Vorfeld so gut wie nichts gehört hat und stattdessen plötzlich im Händlerregal stand. Das ist meist kein gutes Zeichen. Ausnahmen wie Max Payne bestätigen die Regel, aber auch Raven Softwares neuer Shooter hat mich positiv überrascht. Wie sehr, zeigt die Bagdadsoftware-Wertung von .
Wenn man wollte, könnte man dem Titel so viel vorhalten. Nicht nur, weil es 90% seiner Ideen aus anderen Spielen geklaut hat. Auch spielerische und technische Unzulänglichkeiten wie die durchschnittlichen KI, die unzureichenden Bosskämpfe oder der enttäuschende Mehrspielermodus würden im Prinzip ausreichen, um das Spiel im Regal stehen zu lassen. Doch dann verpasst ihr tatsächlich so einiges. Die acht Stunden vergehen wie im Fluge, weil das Spielen mit dem ZMG so viel Spaß macht, das Monsterdesign so richtig cool ist, aber vor allem weil die Atmosphäre des Spiels sehr gut gelungen ist. Trotz der teils miserablen Texturen und den Plastikcharakteren, erreichen die Umgebungen im Sowjet-Look teils locker das Niveau eines BioShock - sowohl vom Aussehen, als auch von der Atmosphäre her. Der größte Motivationsfaktor bleibt jedoch die spannende und interessante Geschichte.
Allein der Anfang, bei dem ihr unbewaffnet durch die ersten Bereiche von Katorga-12 lauft, ist fantastisch in Szene gesetzt. Hier finden auch bereits die ersten Zeitreisen ins Jahr 1955 statt. Die sind ganz klar die Stärke des Spiels, weil die Entwickler sie gekonnt nutzen, um euch total aus dem Konzept zu bringen. Entsprechend genial kommt das Finale. Ich werde mich zwar hüten, den finalen Abschnitt des Spiels mit Mass Effect gleichzusetzen - da kommt es dann doch nicht ran. Trotzdem hat es mich sehr überrascht und begeistert und mit einem befriedigenden Gefühl zurückgelassen. Das Schaffen ja leider nicht alle guten Spiele *hust* BioShock *hust*. Über die drei Enden kann ich mich genauso wenig beschweren. Allerdings fällt die Entscheidung leider erst ganz am Schluss des Spiels. Da fällt die Linearität des gesamten Spiels am meisten negativ auf.
Aber bevor ich jetzt noch einmal meinen ganzen Test wiederhole, den ihr ja schließlich selbst lesen sollt: Ich kann verstehen, wenn ihr keine 45 Euro für das Spiel ausgeben wollt. Sobald ihr es jedoch irgendwo zum Budgetpreis bekommen könnt - SCHLAGT ZU! Nach dem enttäuschenden Wolfenstein hat Raven Software eure Unterstützung definitiv wieder verdient! Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen.
Ich habe übrigens die geschnittene, deutsche Version getestet, werde mir aber trotzdem nicht zusätzlich noch die englische Originalfassung zulegen. Warum? Weil in diesem Falle die deutsche Version vollkommen okay ist. Fehlende Ragdolls haben mich noch nie gestört und gegen Soldaten kämpft man sowieso zu wenig auf kurze Entfernung. Da fällt es überhaupt nicht auf, dass alle Arme und Beine dranbleiben - auch, weil immer noch genug Blut spritzt. Das Wichtigste, weil spielerisch relevant, sind die Monster und die dürft ihr weiterhin nach aller Regel der Kunst zerlegen. Und auch die deutsche Sprachausgabe ist mir nicht negativ aufgestoßen. Zwar empfehle ich jedem, der dem englischen mächtig ist, trotzdem zum Import zu greifen. Aber anders als bei so manch anderem Titel, ist es hier tatsächlich nicht zwingend nötig. Und aus gut unterrichteter Quelle weiß ich, dass ein Bloodpatch bereits in Arbeit ist… |
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Lost Planet 2
Verfasst von Christoph "Sicarius" Hofmann
Am 10.05.2010 um 00:00
Kategorien: Spiele, Tests, GamersGlobal
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Da putzt doch tatsächlich Deutschland die USA mit 2:1 von der Platte. Damit hatte wohl überhaupt keiner gerechnet. "Von was redest du? Die Fussball-WM ist doch erst in einem Monat!". Von der Eishockey WM in Deutschland natürlich! "Eishockey-WM und in Deutschland? Nie gehört!". Ihr meint, ich übertreibe? Leider nein. Da nicht einmal die öffentliche rechtlichen sich gemüßigt sehen dieses Event zu übertragen, wissen tatsächlich nur die wenigstens was seit Freitag bei uns los ist. Echt schlimm. Auf DSF - pardon Sport1 - zappt doch schließlich niemand, bevor nicht um Mitternacht die netten Damen nach einem Anruf verlangen. Und im Internet verlangen sie 1,99 Euro pro Spiel. Die haben doch einen an der Waffel…
Gesehen habe ich das Spiel am Freitag leider nicht, denn GamersGlobal hat nach einem Monat Pause mal wieder kurzfristig gerufen. Meine Antwort wird heute im Laufe des Tages online gehen:
Test zu Lost Planet 2 - Es fiel mir schwer den Titel zu bewerten. Sowohl im Test als auch hier. Am Ende habe ich mich aber dann doch dazu entschlossen mit die niedrigere Wertung zu vergeben. Zu schlecht ist die Steuerung und zu dämlich ist die KI der Gegner und vor allem der eigenen Kameraden. Letzteres würde zwar im Koop keine Rolle spielen, aber dort liegen die Probleme dann an anderen Stellen. Zum Beispiel müssen sich alle die Kampfpunkte untereinander aufteilen - sprich ihr bekommt wesentlich weniger Anläufe den Level zu schaffen. Und da das Spiel wie schon Teil 1, vom Schwierigkeitsgrad her nicht gerade auf dem Niveau von Barbie auf dem Ponyhof liegt, ist damit ein erheblicher Frustfaktor verbunden. Sind die Kampfpunkte verbraucht, geht es nämlich nicht an einem Checkpoint oder dem Anfang des Levels wieder los. Nein, ihr müsst schön brav das gesamte Kapitel noch einmal von vorne spielen. Wir reden hier zwar von maximal 45 Minuten, wenn überhaupt, trotzdem ist das total ärgerlich.
Für sich verbuchen kann Lost Planet 2 hingegen wieder die beeindruckenden Bosskämpfe, die Mech-gegen-Mech-Schlachten und vor allem die abwechslungsreiche und actionreiche Kampagne. Zwar leidet unter den ständigen Szenenwechseln die Hintergrundgeschichte, die sowieso erst ab Episode 4 (von 6) so richtig zusammenhängend wird und in Fahrt kommt. Doch was im Gegenzug dafür geboten wird, ist schon nicht schlecht - und die Quick Time Events halten sich bei alledem erfreulich zurück. Es gibt im ganzen Spiel vielleicht 2-3 Stück, bei denen ihr aber nur einen einzigen Button drücken müsst und dafür eine gefühlte Ewigkeit Zeit habt. Und selbst wenn ihr es versemmelt, geht euch nur ein Erfolg verloren und der weitere Ablauf verändert sich leicht. Das Spiel geht trotzdem weiter.
Nichtsdestotrotz muss ich derzeit von einer klaren Kaufempfehlung für Einzelspieler absehen. Koop-Fans können hingegen ruhig mal einen Blick riskieren. Mit drei kompetenten Freunden, macht es definitiv einen Heidenspaß in einem dreisitzigen Mech rumzustapfen. Aber wer weiß - vielleicht tut sich bis zum Herbst ja noch ein bisschen was hier und da. Dann soll nämlich die PC-Version erscheinen. Also vielleicht doch einfach noch abwarten? Das müsst ihr für euch selbst entscheiden. Bis dahin hilft euch vielleicht mein ausführlicher Test weiter, sobald er online ist.
Und damit gebe ich auch schon wieder ab bis Donnerstag. Während ich diese Zeilen schreibe, ist nämlich der Test noch nicht im Kasten. Ich muss mich also sputen, soll die obige Ankündigung auch tatsächlich gültig sein. |
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Mini-Eintrag
Verfasst von Christoph "Sicarius" Hofmann
Am 18.03.2010 um 00:00
Kategorien: Spiele, Tests, GamersGlobal
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Heute wird es ein ganz, ganz kurzer Eintrag. Ich sitze nämlich gerade hier in Ismaning und muss zusehen, dass ich den Test zu Dragon Age: Origins - Awakening fertig bekomme. Einen Ersatzmann konnte ich leider nicht auftreiben. Als Entschädigung werdet ihr den Test auch ab sofort auf GamersGlobal vorfinden.
Schon am Montag ging hingegen mein Test zu Command & Conquer 4 und das dazugehörige, von mir vertont und geschnittene Testvideo online. Zu letzterem wäre ich auch stark an eurer Meinung interessiert. Was sollte ich besser machen, was findet ihr gut und dergleichen eben.
Ich bitte also um Entschuldigung, verweise aber für Beschwerden an das Presswerk von Electronic Arts. Die hatten uns zuerst nur ein kaputtes Testmuster geliefert, sonst wäre ich jetzt nicht so im Stress... 
PS: Ich wünsche auch von hier aus noch einmal gute Besserung an Malyce! Er kommt vermutlich heute oder morgen nach seiner kurzfristigen Operation wieder aus dem Krankenhaus. |
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Fritt mit Vitamin C
Verfasst von Christoph "Sicarius" Hofmann
Am 15.03.2010 um 00:00
Kategorien: Spiele, Angespielt, Tests
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So kann man auch seinen Sonntag mit quasi Nichtstun rumbringen. Gut zwölf Stunden habe ich damit verbracht ein Video zu codieren. Damit meine ich nicht das Schneiden und derlei Kram - das hatte ich schon Samstag erledigt. Ich meine NUR das Codieren. Warum ist Adobe Premiere Pro auf der einen Seite so mächtig und auf der anderen so unglaublich unfähig? Und generell vermisse ich in all den professionellen Videoprogrammen immer den "ich möchte dieses und jenes Dateiformat und eine maximal so und so viel Megabyte große Datei"-Button. Das würde so vieles einfacher machen...
Naja, wenn das Ergebnis nicht allzu schlecht ist, werdet ihr es vollständig von mir vertont entweder zusammen mit meinem Test in 24 Stunden pünktlich um Mitternacht oder dann im Laufe des Dienstags anschauen können (eben je nachdem wieviel Jörg nacharbeiten muss). Mehr kann ich zu meinem Test von Command & Conquer 4: Tiberian Twilight wegen des Embargos leider noch nicht sagen. Der angekündigte zweite Test wird hingegen noch etwas länger dauern. Das Testmuster war nicht funktionsfähig und der Ersatz soll erst heute Mittag bei mir eintreffen. Wie gut, dass ich die ganze Woche wieder auf Seminar in Ismaning bin. Darf ich dann abends mit dem Laptop testen, damit vielleicht doch noch zum Release am Donnerstag etwas online geht. Erwartet also ausnahmsweise keine 1920x1200-High-Quality-Screenshots. Ihr dürft aber natürlich trotzdem gespannt sein.
Einen Vorteil hatte die Verzögerung des Testmusters: ich habe endlich mal wieder etwas anderes gespielt. Natürlich keines von den Spielen, die immer noch Verzweifelt darauf warten bei MobyGames hinzugefügt zu werden. Und auch Star Trek Online hat außer Updates keine Aktivität gesehen. Nein, ich habe zum Release von Warhammer 40.000: Dawn of War II - Chaos Rising endlich das Hauptspiel durchgespielt. Wie ihr euch vielleicht erinnert, hatte ich dazu letztes Jahr einen Test geschrieben. Erst für Bagdadsoftware, dann in einer aktualisierten Version für GamersGlobal (der allererste Test überhaupt dort) mit einer Wertung von 8.0/10 Punkten bzw. . Mittlerweile würde ich dem Spiel nach all den Patches und damit veröffentlichten Erweiterungen sogar eine 8.5/10 geben.
Die Einzelspielerkampagne ist angenehm lang, abwechslungsreich und hat einen funktionierenden Koop-Modus! Auf der anderen Seite ist der Mehrspielermodus, der fast gänzlich anders funktioniert als die Kampagne, angenehm schnell und dank Truppeneditor zumindest äußerlich sehr individuell gestaltbar. Sowieso ist die Grafik immer noch eine Augenweide, die man dank dreh- und kippbarer Kamera sowohl übersichtlich, als auch ganz nah am Geschehen genießen kann. Ein Punkt, den ich auch in Anbetracht von Command & Conquer 4: Tiberian Twilight noch einmal betonen muss, auch wenn ich noch nicht sagen darf warum.
Die Hintergrundgeschichte mag nicht sonderlich tiefgründig sein. Sie hält die nicht ganz pseudo-lineare Kampagne (sehr, sehr viele optionale Nebenmissionen) aber gut zusammen. Und was ich so vom Warhammer 40.000-Universum kenne, sind die dortigen Geschichten sowieso meist nicht wirklich intellektuell anspruchsvoll. Der Hauptmotivator ist aber ganz klar der Rollenspielaspekt. Die Hoffnung auf den nächsten guten Loot, das nächste Level seiner Mannen. Das hält bei der Stange, da immer irgendetwas grünes oder blaues fällt. Zudem setzt der Echtzeitstrategietitel im Einzelspielermodus auf nur vier Einheiten (in den letzten Leveln auch mal sechs). Das ich sowas als Strategienoob richtig super finde, habe ich denke ich schon oft genug erwähnt. Da fühlt man sich gar nicht mehr wie in einem RTS, sondern noch mehr als beispielsweise in Spellforce 2: Shadow Wars wie in einem Rollenspiel.
Bevor ich aber nun alle meine Punkte aus dem, zugegeben damals noch sehr kurzen, Test wiederhole: Wer Warhammer 40.000: Dawn of War II noch nie gespielt hat, aber für Rollenspiele und/oder Echtzeitstrategietitel etwas übrig hat, sollte auf jeden Fall zur Gold Edition (mit Addon) greifen. Es lohnt sich - auch für Leute, die auf Command & Conquer 4: Tiberian Twilight waren! Und für eine Runde Koop bin ich, wenn die Zeit vorhanden ist, auch zu haben. Das Spiel nutzt zwar Steam, bietet aber dank Games for Windows Live auch "richtige" Achievements. Und die Koop fehlen mir leider noch...
PS: Nein, der Titel hat mit dem heutigen Eintrag absolut überhaupt gar nichts zu tun. |
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Gastbeitrag?
Verfasst von Christoph "Sicarius" Hofmann
Am 11.02.2010 um 00:00
Kategorien: Spiele, Tests, GamersGlobal
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Wenn das so weitergeht, muss ich meine Beiträge als "Gastbeitrag" klassifizieren und JakillSlavik übernimmt das Ruder. Aber hey, dafür ging am Montagabend wieder einer der besten und fundiertesten Tests im gesamten Internet online. Ich weiß, ich meckere immer drüber wenn ich den Editorials der Magazine diese "Wir sind besser als die anderen"-Selbstbeweihräuchung sehe. Aber wir sind hier ja nicht bei GamersGlobal, sondern auf Bagdadsoftware - da darf ich lästern!
Dazu gehört auch mich schon einmal kindisch darüber zu freuen, dass beispielsweise die GameStar die PC-Version nur zwei Tage bei Take 2 im Büro spielen konnte. Ich saß stattdessen wie gewohnt nackt, nur mit Kessy bedeckt, in meinem komfortablen Chefsessel und konnte mich in Ruhe und sorgfältig mit dem Spiel auseinandersetzen. Ja, ich musste es im Gegenzug auf der Xbox 360 testen. Da ich aber eh die Special Edition bestellt hatte, habe ich so zumindest die Möglichkeit das Spiel wirklich zweimal zu erleben. Mittlerweile geht mir das Zielen mit dem Gamepad allerdings auch relativ sicher von der Hand. Nun aber genug der Einleitung und Freude. Ich bezweifle zwar, dass ihr es noch nicht gesehen habt, aber ich rede davon:
Test zu BioShock 2 - Ich bin ja schon ein richtiger System Shock-Fanboy. Wahrscheinlich sogar noch mehr als ein Gothic-Fanboy. Aber das es kein System Shock 3 ist, habe ich dem Spiel im Test schon nicht vorgeworfen. Außerdem würde vermutlich selbst ein System Shock 3 nicht den fantastischen zweiten Teil übertreffen können. Allein die Shodan-Enthüllungszene ist einfach viel zu genial. Deshalb werde ich ganz sicher nicht hier auf Bagdadsoftware damit anfangen: .
Wie? Schon wieder 5 von 5? Langsam werden deine Bewertungen inflationär!, höre ich Azzkickr aus der letzten Reihe rufen. Nun, dem ersten Teil habe ich auch eine 5 von 5 gegeben und ganz subjektiv betrachtet, hatte ich mit Teil 2 sogar einen Tick mehr Spaß als mit Bioshock. Klar, das Szenario ist nicht mehr frisch und die richtig massiven Höhepunkte haben gefehlt. Dazu kommen wenig Gegnertypen und viele Standardgegner. Aber ich zitiere Graham Smith aus seinem BioShock 2-Test für die PC Gamer (US): "Compared to the first game, the high points are lower, but the low points are higher". Auf Deutsch: BioShock 2 hat mir durchgehend Spaß gemacht.
Besonders hoch rechne ich ihm an, dass es mich nicht fünf Minuten vor Schluss gegen eine Wand rennen hat lassen. Im Gegenteil erreichte das Spiel im letzten Abschnitt, dem Finale und vor allem dem Outro seinen Höhepunkt - wie es eben in einer guten Erzählung sein sollte. Das gute Ende hat mich sogar emotional schwer mitgenommen. Gut, dass meine WebCam aus war *sniff*.
Weitere Pluspunkte, die das Spiel für mich persönlich spielenswert machen, trotz der natürlich vorhandenen Unzulänglichkeiten:
- Plasmide und Waffen gleichzeitig benutzen ist die beste und sinnvollste Neuerung, die 2K Marin einbauen konnte!
- Sehr, sehr viele Hintergrundinformationen. Nicht nur durch die über 100 versteckten Tonbänder. Auch die Geschichte selbst bringt viel Licht ins Dunkel, ohne dabei aber den Überraschungsmoment zu Beginn des letzten Drittel zu versauen.
- Die Plasmide "Abfackeln!", "Winter Blast" und "Wirbelsturm".
- Die anspruchsvollen Big-Sister-Kämpfe. Und nein, sie waren nicht nur schwer weil ich mit dem Gamepad spielen musste…
Bleibt mir also nur zu wiederholen, was ich auch im Test sage: BioShock 2 ist kein schlechtes Spiel. Im Gegenteil finde ich es persönlich sogar einen Tick besser als Teil 1. Wer also den ersten Teil mochte und/oder mehr über Rapture erfahren möchte, der kommt um den Kauf nicht herum. Es sei allerdings fairerweise erwähnt, dass BioShock 2 wieder einmal auf DRM mit Onlineaktivierung setzt - selbst in der Steamfassung soweit mir bekannt.
Und damit sind wir auch schon wieder am Ende des heutigen GamersGlobal-Werbe-Eintrags angelangt. Ich könnte euch zwar noch ein bisschen was über Star Trek Online erzählen, aber außer Trekkies werden damit sowieso die meisten Leute derzeit keinen Spaß haben... |
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