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Verfasst von Christoph "Sicarius" Hofmann Am 01.04.2013 um 00:00 Kategorien: Spiele, Gespielt, Kessy, Christoph spielt |
Wisst ihr was? Heute gibt es keine neue Folge von Christoph spielt. Das hab' ich jetzt grad so spontan entschieden. Es ist so ein schöner, sonniger Tag draußen. Da kann ich euch doch nicht über eine Stunde an den Rechner fesseln. Also husch husch, raus mit euch! Hier gibt’s heute nix anneres mehr zu sehen abseits von Kessy-Bildern:![]() April, April! Hab' ich euch nicht super toll verarscht? Ihr seid jetzt garantiert total erschrocken und panisch durchs Zimmer gerannt und habt dabei "Alles, nur nicht Kessy!" geschrien. Zugegeben: Im Vergleich zu den letzten Jahren war der heutige "Aprilscherz" eine Lachnummer und quasi nicht vorhanden. Aber da ich ab nächster Woche erst einmal nicht mehr ganz so viel Zeit an meinem Zentralrechner verbringen kann (bin 3 Wochen beruflich in Bonn), möchte euch heute tatsächlich lieber mit einem neuen Video beglücken als die Zeit damit zu verbringen einen Gag zu basteln. Nächstes Jahr gibt es aber dann wieder einen netten Aprilscherz (ist ein Dienstag). Versprochen! Und wenn ihr wirklich nicht auf einen Witz verzichten wollt, dann schaut euch doch einfach noch einmal den von 2012 an. Da wir derzeit wieder junge Hühner haben, ist er genauso aktuell wie damals Jetzt ist es aber genug mit der Einleitung. Hier ist sie, die neue Folge: Ich hätte das Spiel am liebsten vor, während und nach der Aufnahme mehrmals aus dem Fenster geworfen. Ohne Witz. Mit niedrigen Frameraten oder gar längere Framedrops kann ich durchaus leben. Ich hab sogar damals Mass Effect mit unter 30 Frames durchgespielt weil die Rate trotz ausreichend Rechenpower nach ca. 15 Minuten Spielzeit aus unerfindlichen Gründen dauerhaft nach unten gegangen ist bis zum nächsten Spielstart (war ein Problem mit allen Unreal Engine-Spielen in der Zeit. Ich weiß bis heute nicht wo der Fehler lag.). Aber Gestottere beziehungsweise minutenlange Hänger? Die bringen mich auch ohne gleichzeitiges Aufzeichnen absolut zur Weißglut. Vor allem ist es ja nicht so, als hätte ich vor der Aufnahme nicht bereits alles versucht, um das Problem zu lösen. Wie im Video erwähnt, bin ich ja nicht der einzige damit. Und ich dachte auch tatsächlich, dass das Herunterregeln der Texturen und das Aktivieren von V-Sync etwas gebracht hätte, da ich in den vorherigen Testläufen bereits bei der Ankunft in Columbia (nach dem Garten von Eden, wenn ich auf den großen Platz mit der riesigen Statue komme) die extremen Hänger hatte. Bei der finalen Aufnahme waren diese auch größtenteils weg. Blöd nur, dass es dann doch noch so weiter ging. Am Ende habe ich zwar länger durchgehalten, als ich es euch vermutlich hätte zumuten sollen, aber ich hatte wirklich gehofft euch zumindest noch Elizabeth zeigen zu können bevor mir endgültig der Kragen platzt. Daraus wurde aber leider nichts. Der extrem lange Hänger am Ende hat mir den Rest gegeben. Es ist natürlich schade für euch und natürlich auch das Spiel, dass ihr es so sehen müsst. Aber eine Vorgabe für mich und das Format "Christoph spielt" ist ganz klar: Ihr erlebt die erste Stunde des Spiels so wie ich sie erlebe, auch wenn ich euch natürlich das Spiel von seiner besten Seite (sprich höchstmögliche Grafikeinstellungen bei gleichzeitig flüssiger Performance) zeigen möchte. Wenn ich Probleme beim Spielen habe, dann zeige ich die euch auch. Vielleicht nicht immer in vollem Umfang (siehe die rausgeschnittenen Abstürze in Folge 3), aber ich will definitiv, dass ihr wisst, was euch unter Umständen erwartet. Entsprechend seht ihr auch alle Hänger mit denen ich in der Zeit zu kämpfen hatte, so nervig es auch beim Zuschauen (und Spielen) ist. Und dadurch kriegt zumindest die PC-Version BioShock Infinite von mir derzeit auch nur die niedrigste Einschätzung, die ich in meinem Wertungssystem vergebe: "Kritisch". Alles andere wäre schlicht gelogen. Aber lasst euch von mir nichts erzählen, schaut es euch einfach selbst an. Behind the Scenes Bevor ich euch nun mit den Details zur Folge in den Feiertag und die restliche Woche entlasse: Unterm Ostergruß kam der Zeitaufwand für eine Ausgabe von "Christoph spielt” zur Sprache und nach mittlerweile sechs produzierten Folgen (siehe Vorschau weiter unten) kann ich euch dazu auch was Ausführliches sagen. Grundsätzlich ist eine Folge "Christoph spielt" definitiv wesentlich mehr Aufwand als eine Ausgabe des Bagdadsoftware Podcast. Wenngleich der auch gut einen Tag verschlungen hat pro Folge. Es fängt damit an, dass ich am Rechner mir meinen Stichpunktzettel für das Unboxing schreibe. Da finden sich zuerst die allgemeinen Infos wie Veröffentlichungsdatum, Entwickler und Entwicklungszeit und dann die speziellen Infos zur jeweiligen Retailversion. Im Anschluss brauche ich mindestens eine halbe Stunde Ruhe von meiner Familie, damit ich mich am Küchentisch ausbreiten kann und nicht das Risiko eingehe, dass plötzlich jemand reingestürmt kommt und die Aufnahme versaut. Die berühmten Kirchenglocken, bereits ein beliebter Gast im Podcast, kann ich allerdings nicht abstellen. Am Küchentisch deshalb, weil dort das Licht noch am besten ist und auch der Hintergrund halbwegs was aussieht. Wenn ich an meinem Zentralrechner filmen würde, würdet ihr im Hintergrund die Regale voller Filme und Spiele sehen oder eine geöffnete Tür und das wirkt höchstwahrscheinlich extrem unprofessionell. Das Unboxing Der Aufbau für das Unboxing besteht aus meinem Laptop, der WebCam und den beiden Spezialeditionen von World of WarCraft: Mists of Pandaria und World of WarCraft: Wrath of the Lich King. Die haben übereinandergelegt genau die richtige Höhe, um den Laptop darauf abzustellen und die WebCam von oben herab oder zumindest auf gleicher Höhe auf mich zu richten. Anders würde ich mich von unten filmen und das ist bekanntlich ein absolutes No-Go. Ist alles aufgebaut, geht es an die Aufnahme. Ich versuche tatsächlich das ganze Ding in einem Aufwasch aufzunehmen ohne einen einzigen Schnitt. Nur wenn ich mich, wie beispielsweise bei BioShock Infinite, erst nach 15 Minuten mal extrem verhaspele (oder merke, dass ich Scheiße erzähle), dann fange ich doch nicht mehr von vorne an. Das bedeutet, dass ich bis zur finalen Aufnahme durchaus einige Takes mit unterschiedlicher Länge brauche. Wer schon einmal Gast im Podcast war weiß, dass ich vor allem mit dem Intro immer so meine Probleme habe Habe ich das Setup aber erst einmal aufgebaut, lohnt es sich natürlich gleich mehrere Unboxings aufzuzeichnen. Deswegen habe ich am Gründonnerstag während alle anderen in der Kirche waren die Zeit genutzt und gleich drei am Stück gemacht. Dürfte insgesamt nur so 75 Minuten gedauert haben. Nachteil waren die erwähnten Kirchenglocken mit im Hintergrund aber gut Die Spielstunde Erst wenn das Unboxing im Kasten ist, nehme ich meine Stunde mit dem Spiel auf. Trotz aller Notizen kann ich mir nämlich nie sicher sein, was ich am Ende tatsächlich dort erzähle und was nicht. So kann ich vermeiden, dass irgendetwas doppelt kommt und außerdem habe ich generell die Möglichkeit mich darauf zu beziehen ("Das ist der Typ, den ich euch vorhin als Extra in der Box gezeigt habe"). Aber bevor es überhaupt so weit ist, muss ich natürlich die Aufnahme testen. Mit welchen Einstellungen läuft das Spiel mitsamt Fraps und Adobe Soundbooth im Hintergrund noch flüssig ist dann die Frage. Das bedeutet viel Trial-and-Error und unzähliges Spielen des Anfangs, denn auf die integrierten Benchmarks gebe ich absolut gar nichts. Die sind oftmals absolut nichtssagend. Kommen dann noch so Probleme wie bei BioShock Infinite dazu, gehen auch noch einmal locker 2-3 Stunden allein für diesen Part drauf. Habe ich dann die passenden Einstellungen gefunden, wird auf dem Smartphone der Zeitmesser gestartet und los geht es mit der Aufzeichnung. Auch hier passiert alles in einem Take und ohne irgendwelche Schnitte inklusive mehrerer Anläufe bis ich meine Einleitung raus habe. Bin ich dann aber mal im Spiel drin, starte ich nicht mehr neu. Egal was kommt (auch was meinen Livekommentar betrifft), das ziehe ich jetzt durch. Erzähle ich doch mal Mist oder reagiere zu oft mit einem bioligen Ausruf, dann mache ich diese Stelle während der Schnittphase einfach stumm. Sehr praktisch Der Schnitt Ist die Spielstunde im Kasten, schmeiße ich die drei Quelldateien (Unboxing, Audiokommentar, Spielaufzeichnung) in Adobe Premiere Pro rein und beginne mit der Aufbereitung. Von Schneiden möchte ich nicht wirklich sprechen, weil ich wie gesagt gar nicht so viel schnibbele. Meine Hauptaufgabe hier ist es stattdessen meinen Livekommentar hörbar zu machen indem ich den Spielesound an der jeweiligen Stelle herunterdrehe. Dazu muss ich mir das Video ansehen und dabei den Audiomixer für die jeweiligen Tonspuren bedienen. Dann noch die Blenden rein und gut ist. Der Zeitaufwand liegt vermutlich so wie bei einem Podcast zirka bei der doppelten Länge des Quellmaterials. Kommt aber stark auf den Audiokommentar drauf an. Bei Army of Two: The Devil’s Cartel war es beispielsweise wesentlich mehr Aufwand, weil ich komischerweise mal wieder starkes Rauschen auf dem Mikrofon hatte. Das musste ich natürlich in den leisen Spielpassagen unterdrücken, in denen ich nichts rede. Ist das nicht vorhanden, überspringe ich die Leerstelle einfach und gehe direkt zu meinem nächsten Geblubber. Mittlerweile ist mein Premiere Pro auch so eingestellt, wie ich es brauche. Ich muss wirklich nur die Dateien reinwerfen und es passt. Das gilt auch für den aufwendigsten Schritt in der Produktion: Das Rendern des Videos. Sowohl für Xbox 360- als auch PC-Spiele habe ich mir mittlerweile Vorlagen gemacht, weshalb ich hier nur noch kurz drüber schaue, ob sich nicht doch irgendwo ein Häckchen verändert hat und dann auf "Exportieren" klicke. Im Anschluss mache ich die Monitore aus und lasse den Rechner für rund 2-3 Stunden einfach nur in Ruhe. Ich könnte zwar nebenbei durchaus noch was machen (nur nicht Spielen), aber je mehr Rechenleistung ich abziehe, desto länger dauert logischerweise das Rendern. Von daher einfach alle anderen Programme zumachen, den Rechner in Ruhe lassen und derweil etwas anderes machen. Das Hochladen Liegt die fertige Datei auf der Festplatte, muss sie nur noch auf YouTube hochgeladen werden. Das dauert bei 6,5 GB rund zwei Stunden. Aber in der Zeit kann ich ganz normal mit dem Rechner arbeiten (auch Sachen Herunterladen oder Videos schauen, was früher nicht ging) beziehungsweise ich muss natürlich gleichzeitig die Beschreibung vorbereiten, Tags einfügen und was halt alles so gemacht werden muss. Und dann auch noch den Eintrag für Bagdadsoftware dazu schreiben. Aber das ist im Großen und Ganzen der wenigste Aufwand und ein Aufwand, den ich zum einen auch beim Podcast hatte und zum anderen sowieso jeden Sonntag und Mittwoch habe. Von daher fällt das nicht weiter ins Gewicht. Um also noch einmal die Aussage vom Anfang zu betonen: Ja, eine Folge von "Christoph spielt" kostet mich wesentlich mehr Zeit als zwei oder gar drei Ausgaben des Podcasts. Allerdings, und das hat Rondrer auch schon richtig erkannt, bin ich hier nicht von irgendwelchen Gästen abhängig. Das ist definitiv ein sehr starker Faktor. Das wird auch erst anders, wenn ich "Christoph spielt Koop" ins Leben rufe. Und ja, das möchte ich tatsächlich hin und wieder mal machen. Ist nur leider etwas schwierig, weil ich die Folgen natürlich so nah am Veröffentlichungstag raushauen möchte wie möglich und ich als bekloppter Releasetagkäufer die Spiele auch grundsätzlich meistens früher habe als mein Freundeskreis. Das Angeben Außerdem kommt natürlich hinzu, dass ich derzeit noch sehr motiviert dazu bin "Christoph spielt"-Folgen zu produzieren. Es ist etwas komplett Neues für mich, bei dem ich noch sehr viel dazu lerne (meine Live-Kommentare sind noch lange nicht auf dem Niveau, welches ich mir anfangs vorgestellt hatte) und entsprechend viel Spaß macht es mir auch. Zudem kann ich in diesem Format etwas machen, was mir bislang selbst auf MobyGames verwehrt blieb, nämlich euch die Handelsversionen des jeweiligen Titels ausführlich vorstellen. Zu Schreiben "Das und jenes ist in der Box" ist einfach was ganz anderes als euch tatsächlich zeigen zu können, was drin ist und welche Qualität es hat, also es auch stärker zu bewerten. Das Auspacken einer fetten Collector’s Edition macht zudem gleich noch mal so viel Spaß, wenn ich sie nicht nur in meinem stillen Kämmerlein anschaue, sondern euch daran teilhaben lasse. Das Unboxing ist definitiv der Hauptgrund, warum ich mit dem Format überhaupt angefangen habe. Die Spielstunde hintendran ist mehr so ein billiger Anhang Wobei ich den Auspacken-Teil des Unboxings natürlich auch vorbereite. Es gibt nichts Schlimmeres als jemandem dabei zuschauen zu müssen wie er das Plastik um die einzelnen Teile entfernt und dann erst einmal zwei Sekunden auf den Inhalt starrt bevor er etwas (unter Umständen sogar völlig falsches) dazu erzählt. Nein, mein kleiner Hänger bei Sniper: Ghost Warrior 2 hatte damit nichts zu tun. Ich war mir nur in dem Moment nicht ganz sicher, ob ich jetzt das Richtige erzähle oder es erst später kommt. Man kann zwar argumentieren, dass ihr dadurch nicht meine echte Reaktion auf die Sachen zu Gesicht bekommt. Andererseits bevorzuge ich an dieser Stelle die Sachlichkeit. Mein Anliegen ist es definitiv eine halbwegs fundierte und umfassende Kaufberatung abzuliefern, an deren Ende ihr alles wisst was für euren Kauf entscheidend sein könnte. Mal wieder Eigenlob Ich finde es grundsätzlich gut, dass jemand mal detailliert die guten und schlechten Seiten der jeweiligen Spezialedition aufführt. Das gibt es meiner Meinung nach weder bei den professionellen Magazinen noch bei den Amateur-Auspackern. Die sind alle viel zu oberflächlich (vermutlich auch deshalb, weil sie sich den Inhalt eben vorher nicht wirklich angeschaut haben oder den Vergleich nicht haben). Klar, aus ihrer Sicht ist es auch total irrelevant. Aber es gibt nun einmal Leute die kaufen sich diese Versionen und die wollen wissen was sie bekommen. Und nicht nur für mich als Sammler ist es nun einmal ein Ärgernis, wenn das Handbuch nur aus einem Zettel besteht, im Artbook kein Text vorhanden oder die Figur der letzte Scheißdreck ist. Und wenn keiner da ist, der das mal bemängelt, ändert sich daran natürlich auch nix. Mit einem Fazit von wegen "weil nur so wenig drin ist würde ich mir das Ding nicht kaufen" erzähle ich schließlich dem Zuschauer höchstens die halbe Wahrheit. Natürlich ist das ganze Tamtam um die Spielepackung und deren Inhalt ganz klar ein Steckenpferd von mir. Das weiß jeder der mich kennt oder schon länger auf Bagdadsoftware mitliest. Vor allem in einer Zeit, in der immer mehr nur noch digital gekauft wird. Ich bin mir aber dennoch sicher, dass ich mit meiner Ansicht nicht ganz alleine dastehe und wer weiß: Vielleicht entscheidet sich der ein oder andere nach dem Anschauen dann doch zum Kauf einer Retailfassung. Und dann hat sich die Mühe schon gelohnt. Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Anschauen! Feedback jeglicher Art wie immer bitte in die Kommentare packen und wir sehen und hören uns dann am Donnerstag wieder. Die Details zur Folge Thema: BioShock Infinite Länge: 01:19:56 Timestamps: Unboxing (00:05:25) Beginn der Spielstunde (00:19:25) Abschließendes Fazit (01:18:00) Aufgezeichnet mit Logitech HD WebCam 510 (720p), Fraps 3.5.99 (30fps, Full Video, Stereo) und Adobe Soundbooth CS6 Format: F4V (H.264), 1920x1200, 30fps, 11,25MBit/s durchschnittliche Videobitrate, AAC-Audio Geschnitten mit Adobe Premiere Pro CS6 Zusammensetzung des zur Aufzeichnung verwendeten Rechners Spieleinstellungen: 1920x1200 bei 60 Hz und aktiviertem V-Sync (im Spiel) Antialiasing: On Texture Detail: Normal Texture Filtering: Ultra Dynamic Shadows: Very High Postprocessing: Normal Light Shafts: On Ambient Occlusion: High Object Level of Detail: High Die Aufzeichnung mit Fraps hatte keinen nennenswerten Einfluss auf meine Framerate im Spiel. Vorschau: Am Donnerstag erscheint Folge 5 mit Army of Two: The Devil’s Cartel als Thema (bereits hochgeladen aber noch versteckt) und am Montag, den 8. April erwartet euch eine Folge über Another World (20th Anniversary Edition) (wird heute gerendert und hochgeladen, aber dann auch noch versteckt). |
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Verfasst von Kessy Am 06.09.2012 um 00:00 Kategorien: Kessy |
Habt ihr das mitbekommen? Letzten Donnerstag fand in Minneapolis das erste Internet Cat Video Film Festival statt! 79 Videos wurden gezeigt mit insgesamt so um die eine Stunde Spielzeit. Wer regelmäßig das Internet frequentiert, kennt die meisten schon. Und dafür sind angeblich um die 10.000 Leute angreist! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Vermutlich 99% Furries, die froh waren, endlich mal in ihren Outfits nicht aufzufallen. Und dann hat auch noch ER gewonnen. Ihr wisst schon, Henri 2: Paw de Deux. Diese doofe, "französische" Katze und ihr pseudo-philosophisches Geblubber. Das war mein Gesichtsausdruck![]() Wie bitte? Was höre ich da aus der letzten Reihe? Ich wäre neidisch auf diese billige Maine-Coon-Kopie? Pfff. Wartet es nur mal ab! Wenn der Herr Webmaster dann endlich einen halbwegs anständigen Upload hat, dann werdet ihr euch nicht mehr vor lustigen, darmatischen, spannenden und sonst wie unterhaltsamen Katzenvideos mit mir retten können. Dann gewinne ICH das CatVidFest 2013! Aber was rede ich mir hier den Mund fusselig. Ihr habt doch schon lange oben auf den Link zur Playlist geklickt und schaut euch die Videos an. Ihr Dosenöffner seid so einfach gestrickt. Kaum läuft eine Katze über den Monitor, schon vergesst ihr Millionen von Jahren Evolution. Ich geh dann mal die Möbel zerkratzen. |
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Verfasst von Christoph "Sicarius" Hofmann Am 30.08.2012 um 00:00 Kategorien: Spiele, Gespielt, Kessy, Hard- und Software, GamersGlobal |
Wie JakillSlavik zumindest mir gegenüber bereits prophezeit hatte, dauerte es bis Dienstagabend um 22 Uhr, bevor Michael Shapcott seine Vision von Kessy veröffentlichte. Hat sich das Warten (und vor allem die $125) gelohnt? Urteilt selbst: ![]() Ob die Zeichnung jetzt tatsächlich das Geld wert war, wird zwar nur JakillSlavik beurteilen können. Mir persönlich gefällt das Ergebnis aber wirklich ausgesprochen gut und das ist ja erst einmal das Wichtigste Werbung Schon um 17 Uhr ging am Dienstag meine Vorschau zu Divinity: Original Sin online. Ich kann vermutlich nicht behaupten, dass man dem Text nicht meine Begeisterung für das Spiel anmerkt. Wie ich im Fazit schreibe, hätte ich zwar auch Spiel ähnlich Divinity 2: Ego Draconis cool gefunden, aber was Larian Studios stattdessen abzuliefern scheint, ist definitiv nicht weniger gut und gefällt mir tatsächlich noch besser als Divinity: Dragon Commander. Morgen um 17 Uhr gehen dann die letzten beiden Texte basierend auf meinem gamescom-Besuch online und zwar die Berichte zu Sacred 3 und Dead Island: Riptide. Da erfahrt ihr dann auch, welches Spiel ich im Podcast gemeint hatte, als ich sagte, dass ich über eines meiner Lowlights der Messe noch nichts sagen darf. Doch dazu dann am Montag mehr. Kommen wir stattdessen noch zu einem zweiten Bild: ![]() "Wie? Macht der Webmaster jetzt einen auf coole Sau? Dann ist ihm das aber absolut misslungen!" – Stimmt, lieber Besucher, auch wenn dich keiner gefragt hat. Modisch ist sicherlich etwas anders, oder so behaupten es zumindest immer bestimmte Leute. Aber das ist ja auch keine Brille, mit der ich draußen rumlaufe. Nein, es handelt sich hier um die Gunnar Optiks e11ven (Onyx) aus der Office-Collection für vermutlich nicht gerade billige 59 Öcken (zumal es sich schon um ein Auslaufmodell handelt). Von diesen Brillen erfahren habe ich zum ersten Mal beim Schauen der von EA-gesponserten Reality-Serie The Controller - Battlefield 3 (und darauf bin ich durch FPS Russia gestoßen, der wohl bei der Aufzeichnung der 2. Staffel mit dabei war). Dort trug Kelly "MrsViolence" Kelley eine solche Brille beim Spielen und mich hat natürlich interessiert, für was das gut ist. Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe mir mal eine zum Testen geholt. Dank zwei Wochen Widerrufsrecht ist das ja kein großes Problem. Sinn und Zweck Aber was bringen diese Brillen denn? Nun, ich sitze fast täglich mindestens 10 Stunden, meist noch mehr, vor einem Rechner. Das ist bekanntlich nicht wirklich gut für die Augen und führt zum Computer Vision Syndrom (brennende Augen, Kopf- und Nackenschmerzen, allgemeine Müdigkeit und derlei Kram). Auch ich bemerke das leider immer wieder. Und wer kennt das nicht: Das Zimmer ist dunkel und man macht ein Word-Dokument auf oder beim Spielen eines Assassin’s Creed blendet einen das grelle Weiß. Genau hier setzen die Brillen von Gunnar Optiks an. Es gibt zwar auch noch andere Hersteller, aber Marktführer ist derzeit wohl tatsächlich Gunnar Optiks. Die nutzen die hauseigene i-AMP Technologie. Damit sind logischerweise die Brillengläser gemeint. Diese sind gelb getönt und besitzen eine Stärke von +0,2 Dioptrin. Das ist angeblich schwächer als die schwächste erhältliche Lesebrille. Die gelbe Tönung filtert die Blautöne aus der Szene heraus und soll so irgendwie für ein schärferes Bild sorgen (ganz verstanden habe ich das alles nicht, muss ich zugeben Beim Spielen Das wiederum hat einen Vorteil beim Spielen, wo auch der Gelbstich nicht mehr wirklich auffällt. Speziell in einem schnellen oder effektreichen Shooter wie Quake Live oder Battlefield 3 habe ich nicht nur das Gefühl besser die Details erkennen zu können, sondern merke definitiv auch, dass sich meine Augen nicht mehr ganz so stark beansprucht werden. Vor allem in Battlefield 3 blitzt ja ständig irgendwas auf dem Bildschirm auf. Überraschenderweise kann ich mich als Nichtbrillenträger über den Tragekomfort nicht beschweren. Selbst mit Headset drückt da nichts. Ich merke zwar natürlich, dass ich etwas auf meiner Nase sitzen habe. Aber ich vermute, dass geht mit der Zeit auch weg. Habe die Brille ja erst seit ein paar Tagen. Einen dicken Negativpunkt gibt es allerdings dann doch: Die Gläser sind nicht entspiegelt. Je dunkler es im Zimmer wird, desto deutlicher bemerke ich tatsächlich ein leichtes bläuliches Schimmern auf beiden Augen. Quasi wie so ein undeutliches Bild-im-Bild. Bislang hat es mich noch nicht massiv gestört. Aber es ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Und irgendwie scheint mein Kopf ziemlich fettig zu sein. Bin ständig nur am Putzen der Innenseite. Hier wäre mal ein Bericht von erfahrenen Brillenträgern interessant, für die es übrigens auch eine verschreibungspflichtige Variante der Gunnar-Gläser gibt. Setze ich die Brille vielleicht zu weit hinten auf? Bagdadsoftware meint: Noch bin ich mir nicht sicher, ob ich die Brille tatsächlich behalte. Dazu muss ich sie erst noch ein paar Tage testen. Aber meine ersten Erfahrungen damit sind überraschend positiv. Hätte wirklich nicht gedacht, dass das so ein Unterschied ist, sondern es (wie vermutlich jeder) mehr für ein Gimmick gehalten. Speziell beim ganz normalen Arbeiten, und damit verbringe ich ja 90% meiner Zeit vor dem Rechner, empfinde ich die Brille bislang als klare Verbesserung. Natürlich sind 60 bis 100 Euro nicht gerade billig für so etwas. Andererseits stimme ich den anderen Testern im Internet zu, die argumentieren, dass der Preis für die langfristige Gesundheit der eigenen Augen sogar ziemlich günstig ist. Meine Empfehlung deshalb: Wenn ihr viel vor dem Rechner sitzt, dann solltet ihr sie definitiv mal ausprobieren. Schaden tut es auf jeden Fall nicht. |
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Verfasst von Kessy Am 16.07.2012 um 00:00 Kategorien: Kessy |
![]() Nur noch 29 1/2 Stunden, dann bin ich endlich 10 Jahre alt! Warum "endlich"? Nun, anders als ihr doofen Dosenöffner, finde ich es super älter zu werden. Ich trauere meiner Jugend nicht nach und sehe stattdessen all die Erfahrung, die ich gesammelt habe und die mich zu dem macht, was ich heute bin. Und was bin ich heute? Fit wie ein Turnschuh, der beste Mäusejäger aller Zeiten und die Göttin der Knuddeleinheiten. Aber an so einem bedeutenden Tag wie heute, schadet es nicht, doch mal einen kleinen Blick auf die Anfänge zu werfen. Der AnfangAm 17. Juni 2002 um 5 Uhr 30 habe ich das Licht der Welt erblickt, wie ihr auch meiner hochoffiziellen Geburtsurkunde auf der rechten Seite entnehmen könnt. Nein, ich bin keine komische neue Rasse. Die Züchterin hatte nur das "e" bei Maine Coon vergessen. Wobei ich mich an manchen Tagen eher wie eine deutsche Ratte fühle als wie ein amerikanischer Waschbär. Aber wer achtet schon auf solche Details. Wenige Monate später hat es mich dann nach Unterfranken in den Vorspessart verschlagen, zu meinem ersten Herrn. Ihr wisst schon, der Typ, der mich dann 2007 unbedingt loswerden wollte, nur weil er ne doofe Frau mit Katzenallergie kennengelernt hatte. Als ob ich was dafür könnte, dass mich einige Leute abstoßend finden. Sind aus meiner Sicht sowieso alles nur Neider. Wie kann man schließlich die Göttin der Knuddeleinheiten nicht mögen? Er ist dann wohl auch ziemlich bald weggezogen (ohne mir Tschüss zu sagen!). Keine Ahnung, ob er immer noch mit der Tante zusammen ist, oder ob er nun ganz alleine Zuhause hockt und sich in den Schlaf weint. Heult ned rum! Ist mir auch total egal, was aus dem geworden ist. Der hat mich sowieso immer nur den ganzen Tag alleine gelassen, mich am Schwanz gezogen und in die Badewanne gesteckt *brrrr*. Das kann man doch keiner Katze antun! Schon gar nicht der Göttin der Knuddeleinheiten! Nene, da war ich ganz froh drüber, dass am 12. März 2007 Felix das Zeitliche segnete. Jetzt kommt mir hier nicht mit Anstand und so! Klar ist es traurig, wenn ein geliebter Weggefährte stirbt. Aber so ist das Leben nun einmal. Auch ich mache mir da keine Illusionen. Wenn ich Glück habe, dann steht mir noch mein halbes Leben bevor. Normalerweise geht es aber schon ab 15 ziemlich stark bergab. Wir Maine-Coon-Katzen haben es da noch relativ gut, da wir erst mit drei Jahren richtig erwachsen werden und so im Vergleich zu einer normalen Hauskatze die Lebenserwartung etwas höher ist -- wenn uns die Asche im Futter nicht vorher die Nieren zerstört (warum darf ich als Katze keine Hersteller verklagen?!), ein Auto uns überfährt oder irgendein Katzenhasser uns was böses antut (gehören alle erschossen!). Auch sonst leben statistisch gesehen Rassenkatzen länger. Vermutlich, weil wir in der Anschaffung so teuer sind und so eher in einer guten Umgebung landen. Fröhlichere Gedanken Aber genug der dunklen Gedanken. So schnell werdet ihr mich nicht los! Ist auch besser so. Einen würdigen Ersatz für mich würdet ihr eh nie finden. Zurück zum Thema: Am 12. März 2007 ist also leider der gute Felix viel zu früh verstorben. Das hat den Webmaster verständlicherweise sehr mitgenommen. Es liegt bis heute eine Datei auf seinem Rechner mit dem ominösen Namen "Eintrag 347.doc". Den Eintrag hatte er direkt an diesem Abend handschriftlich im Bett liegend verfasst. Ein sehr emotionaler und persönlicher Text, der deshalb am Ende dann doch nicht seinen Weg hier auf die Seite gefunden hat -- und auch niemals finden wird. Gleichzeitig war dem Webmaster aber auch schnell klar: Ohne geht es einfach nicht. Er wollte wieder einen treuen Gefährten um sich haben. Nein, keinen dummen Hund. Jemand intelligentes natürlich. Ruhe da in der hinteren Reihe! Schimpansen sind nicht intelligenter als Katzen! Äh, wo waren wir? Zwar hatte er sicherlich nicht damit gerechnet, dass er so zügig "Ersatz" finden würde, aber selbst eine Tragödie kann ab und zu ein Happy End haben. Und so kam es, dass er Mitte März über eine Bekannte seiner Mutter mich kennenlernte. ![]() Das neue Leben Es war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe ihn nämlich beim ersten Treffen am Montag, den 19. März 2007 nicht einmal angeschaut. Mein alter Herr musste mich extra auf den Schoß des Webmasters setzten, damit ich ihm überhaupt Beachtung schenke. Danach ging aber alles ganz schnell. Schon am darauffolgenden Freitag habe ich mich euch an dieser Stelle vorgestellt. Ihr habt mich auch alle sofort ins Herz geschlossen. Zugegeben: Es gibt da die eine Ausnahme. So ein total komischer Kerl. Nennt sich Arschtreter oder so was. Der ignoriert mich immer, obwohl ich ihm nie was getan habe. Wird glaube ich endlich mal Zeit, das zu ändern. Müsste ihm mal so richtig eine runterhauen, als Strafe dafür, dass er meine Einträge nicht liest und mich "Katzenvieh" nennt. Kann ja nicht angehen, dass man mich, die Göttin der Knuddeleinheiten, einfach ignoriert! Wo waren wir? Ach genau, meine Ankunft beim Webmaster. Die erste Nacht habe ich ihn seinem Zimmer verbracht. Kein angenehmes Erlebnis sag‘ ich euch! Dem sein Geschnarche und die Käsefüße. Das hält man ja nicht aus. Wie? Ich würde auch schnarchen? Mag sein, aber mein Schnarchen ist wohltuend für die Ohren. Der Webmaster hört sich hingegen so an, als würde ein Schwein pfeifen. Ich kann das beurteilen. Im Schweinestall bin ich nämlich auch oft. Ihr wisst schon, zum Ratten jagen. Raus aus dem Haus! Danach bin ich dann runter in die die Küche gesperrt worden. Unfassbar eigentlich. Mich, der ultimative Freigänger, sperren sie ein. Zur "Eingewöhnung" haben sie behauptet. Das können die ihrer Oma erzählen! Die wollten meinen Willen brechen, sonst nix! Aber den Gefallen habe ich denen nicht getan. Ich hab‘ solange Radau gemacht, bis sie mich nach gut zwei Wochen notgedrungen endlich rausgelassen haben.Als würde ich weglaufen. Dafür geht es mir doch viel zu gut hier, auch wenn ich mich hin und wieder beschwere. Kann ja auch nicht angehen, dass ich nicht auf Befehl Futter bekomme oder nachts um 2 Uhr nicht wieder reinkomme, nur weil die Damen und Herren meinen, sie müssten um die Uhrzeit schlafen. Auf jeden Fall bin ich seit dem Tag offiziell im dem kleinen Kaff angekommen und bin stolz darauf es mein Zuhause nennen zu können. Die positiven Seiten Es ist einfach schön den ganzen Tag Gesellschaft zu haben, viele unterschiedliche Möglichkeiten (Stühle, flauschige Teppiche, Liegestühle, Fußabstreifer, Pflanzenkübel, Koffer, Kisten, Körbe und dergleichen) vorzufinden, um sich hinzulegen und zu dösen, dutzende Schlappen zum Schnüffeln zu haben, mehrere Trinkbrunnen (Kübelteich im Hof, Zimmerbrunnen beim Webmaster und so was), einen geregelten Tagesablauf (morgens Leckerli und Nassfutter, dann Trockenfutter bis Nachmittags, dann wieder Nassfutter und dann wieder Leckerli -- und samstags extra nur für mich gekochter Schinken!), wenig Verkehr, der Gefahr läuft mich zu überfahren wenn ich langsam über die Straße stolziere und vor allem ein schönes Dorf mit grüner Wiese vor der Haustür, wo ich anständig jagen kann. Da lässt es sich definitiv sehr gut leben. Gut, ich kriege immer noch nicht immer Milch, wenn ich sie will, mit den zwei neuen kleinen Menschen in der Nachbarschaft ist der Wohnwert etwas gesunken (ich vermisse dich, Jackie!) und die eine Katze aus der Nachbarschaft ist ein totales Arschloch (was fällt dir ein in MEINEN Hof zu kommen?!). Und an die Tatsache, dass mich der doofe Webmaster alle vier Wochen zum Frisör schleift gewöhne ich mich auch nur langsam. Aber das sind alles nur Kleinigkeiten, die mir nicht den Spaß daran verderben Sachen zu zerkratzen, aus Protest vor den Kasten zu scheißen und morgens das ganze Haus aufzuwecken, weil ich Hunger habe. Oder mir von Ostersonntag auf Ostermontag einfach mal die Pfote zu brechen und den Webmaster in große Unkosten zu stürzen.Frau des Hauses Ich habe mich in den letzten Jahren definitiv sehr gut hier eingelebt. Wie in jeder guten Familie kommen wir uns zwar alle mal in die Haare, aber am Ende des Tages habe ich dann doch die schärferen Krallen. Wir verstehen uns hier im Haus und speziell den Webmaster habe ich voll im Griff. Wenn er von der Arbeit kommt, stehe ich parat, damit er mir Futter gibt. Und wenn er mal wieder zu viel am PC hockt, dann springe ich ihm einfach auf den Schoß und sorge dafür, dass er keine eckigen Augen bekommt. Wenn ich hingegen etwas anderes will, dann jammere ich ihm solange die Ohren voll, bis er endlich tut was ich sage. Wobei ich die Fliegentür am Balkon mittlerweile lieber selbst aufmache. Bis der reagiert, das dauert mir zu lange. Auf dem anderen Balkon habe ich hingegen einfach in das Fliegengitter ein Loch gekratzt. Meine ganz eigene Katzenklappe quasi. Ja, Mäuse Morden, Möbel zerstören, gut aussehen und Knuddeleinheiten verteilen -- das sind meine Aufgaben hier im Haushalt, die ich alle sehr gerne und voller Einsatz erfülle. "Good Times!", wie die Engländer sagen. Ein schönes Leben Ich kann am heutigen (beziehungsweise eigentlich erst morgigen) Tag also nur noch einmal betonen, dass der Umzug Anfang 2007 die beste Entscheidung meines Lebens war. Wie? Ihr habt gedacht, ich wäre dazu gezwungen worden? Also bitte! Die Göttin der Knuddeleinheiten lässt sich zu nichts zwingen! Was sie tut, das macht sie aus freiem Willen heraus, auch wenn es aus Rücksicht auf die Dosenöffner manchmal anders erscheint. Mir ging es in den letzten Jahren so gut wie noch nie. Ich bin dem Webmaster aufrichtig dankbar, dass er mich zu sich aufgenommen hat. Deshalb vermisse ich auch nicht meine Jugend und schaue stattdessen freudig in die Zukunft, wo mich hoffentlich noch viele weitere Jahre voller Leckerli, Knuddeleinheiten und guter Gesundheit in diesem schönen Zuhause erwarten. Auf die nächsten 10! Und nun geht in die Kommentare und huldigt mir, wenn ihr mir schon keine Leckerli zum Geburtstag schenkt! Ich geh‘ derweil ne Runde Schönheitsschlaf halten. Möchte ja toll aussehen morgen. Wie? Ja, ihr habt natürlich recht: Ich sehe immer toll aus. Aber man kann immer noch ein bisschen besser aussehen. |
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Verfasst von Kessy Am 21.06.2012 um 00:00 Kategorien: Kessy |
![]() Denkt ihr eigentlich noch dran, dass ich in weniger als einen Monat meinen 10. Geburtstag feiere? Wer hat es da eben gewagt "Nein" zu sagen? Dir geb' ich! Du hast dir gefälligst den 17.07. tiefrot in deinem Kalender anzustreichen! Am besten auch schon den 16.07., da erscheint nämlich mein Geburtstagseintrag. Da habt ihr gefälligst pünktlich um Mitternacht hier auf Bagdadsoftware zu sein und habt ihn sofort zu lesen und zu kommentieren, nur damit das klar ist! Beim Webmaster ist mir das völlig egal, wenn ihr ihn den ganzen Tag ignoriert. Aber ich, die Göttin der Knuddeleinheiten, verlange umgehende Ehrerbietung in den Kommentaren, damit das klar ist! Und wehe ich kriege an meinem Geburtstag keine Pakete voller Leckerli von euch zugeschickt. Dann ist Schluss mit lustig, das sage ich euch!Ich nutze derweil die wenigen Sonnenphasen um mich ausgiebig auf dem Liegestuhl auszuruhen und mich in der Sonne zu bräunen. So ein Katzenleben ist schließlich verdammt anstrengend. Da darf ich mir ruhig mal ein bisschen Ruhe gönnen! Aber nein, ihr Dosenöffner nennt mich stattdessen faul. Ihr Ignoranten! Wisst ihr eigentlich, wie schwer es ist die ganze Nacht auf dem unteren Balkon zu sitzen und zu miauen in der Hoffnung, dass mich vielleicht doch mal einer vor 6 Uhr morgens reinlässt? Und das Zerkratzen der Möbel erledigt sich auch nicht von alleine. Über meinen undankbaren Job als Sitzplatzvorwärmer beschwere ich mich auch nicht. Ihr hingegen jammert doch schon, wenn ihr eine Flasche Bier die Treppe hochtragen müsst. "Mein Rücken, ach mein Rücken tut mir ja so weh *wääh*. Die Flasche ist so schwer." -- so klingt ihr dabei. Fitteste Katze der Welt Ich hingegen, ich bin so fit wie Schmitz' Katze. Eher sogar noch fitter, da die ja schon lange tot ist. Wenn ich einen Menschenbuckel mache ("Katzenbuckel" ist ein demütigender Begriff!), dann knackt und kracht es nicht in allen meinen Knochen. Und wund liegen tue ich mich auch nicht. Ich achte immer penibel darauf mich alle paar Stunden mal rumzudrehen und auf der anderen Seite weiterzuschlafen. Oder ich suche mir gleich einen besonders bequemen Schlafplatz. Der Webmaster kann faktisch gar keine Freundin gebrauchen. Mit mir drin ist im Bett sowieso kein Platz mehr für die! Selbst dem Webmaster lasse ich gerade noch genug Platz, dass er sich in der Fötus-Stellung in eine Ecke legen kann. Und wenn wir schon dabei sind: Ich esse sogar im Stehen, weil es so viel gesünder ist! Also kommt mir bloß nicht mehr an und behauptet, ich wäre faul und dumm. Im Vergleich zu euch ist selbst ein Faultier geschäftig. Und das war es auch schon wieder von mir. Ich will ja noch was für meinen Geburtstagseintrag übrig haben. Also hört jetzt endlich auf zu lesen und geht Leckerli kaufen! Ihr habt schließlich nicht mehr viel Zeit. |
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Der Anfang
Danach bin ich dann runter in die die Küche gesperrt worden. Unfassbar eigentlich. Mich, der ultimative Freigänger, sperren sie ein. Zur "Eingewöhnung" haben sie behauptet. Das können die ihrer Oma erzählen! Die wollten meinen Willen brechen, sonst nix! Aber den Gefallen habe ich denen nicht getan. Ich hab‘ solange Radau gemacht, bis sie mich nach gut zwei Wochen notgedrungen endlich rausgelassen haben.
Aber das sind alles nur Kleinigkeiten, die mir nicht den Spaß daran verderben Sachen zu zerkratzen, aus Protest vor den Kasten zu scheißen und morgens das ganze Haus aufzuwecken, weil ich Hunger habe. Oder mir von Ostersonntag auf Ostermontag einfach mal 
Denkt ihr eigentlich noch dran, dass ich in weniger als einen Monat meinen 10. Geburtstag feiere? Wer hat es da eben gewagt "Nein" zu sagen? Dir geb' ich! Du hast dir gefälligst den 17.07. tiefrot in deinem Kalender anzustreichen! Am besten auch schon den 16.07., da erscheint nämlich mein Geburtstagseintrag. Da habt ihr gefälligst pünktlich um Mitternacht hier auf Bagdadsoftware zu sein und habt ihn sofort zu lesen und zu kommentieren, nur damit das klar ist! Beim Webmaster ist mir das völlig egal, wenn ihr ihn den ganzen Tag ignoriert. Aber ich, die Göttin der Knuddeleinheiten, verlange umgehende Ehrerbietung in den Kommentaren, damit das klar ist! Und wehe ich kriege an meinem Geburtstag keine Pakete voller Leckerli von euch zugeschickt. Dann ist Schluss mit lustig, das sage ich euch!
Durchgehend oder...